Barrierefreier Zugang zum Recht ist derzeit nicht möglich


Aufgrund des gegen mich verhängten vorläufigen Berufsverbotes hat die Rechtsanwaltskammer des Landes Brandenburg Frau Rechtsanwältin Hinderlich von der Kanzlei König und Dey als meine Vertreterin bestellt.

Frau Hinderlich hat heute die Schlösser zu meinen Büros und den zugehörigen Briefkästen austauschen lassen. Damit ist mir ein Zugang derzeit nicht mehr möglich.

Frau Hinderlich macht die Beratung und die Bearbeitung von Widersprüchen von der Vorlage eines Beratungshilfescheines und der Zahlung von 15,- € abhängig.

Das entspricht nicht meiner Geschäftspolitik.

Ich werde weiterhin dafür sorgen, dass Hartz-IV-Empfänger barrierefreien Zugang zum Recht erhalten. Solange die Fehlerquote der Jobcenterbescheide immer noch bei über 50 % liegt, sollte schon aus rein statistischen Gründen jeder Bescheid einer Überprüfung zugeführt werden. Wer kann schon wissen, ob sein Bescheid zu den wenigen zählt, die dann doch mal ausnahmsweise rechtmäßig sind?

Bitte reichen Sie Ihre Bescheide weiterhin bei mir ein. Ich werde dafür sorgen, dass jeder Bescheid einer Überprüfung zugeführt wird, ohne Beratungshilfeschein und ohne Beratungsgebühr.

Folgende Kommunikationswege stehen derzeit zur Verfügung:

Telefon: 03541 / 71 80 00 und 03541 / 71 28 712
Telefax: 03541 / 71 80 099 und 03541 / 71 28 714
eMail: ra.lange@gmx.net
Post: Thomas Lange, Cabeler Berg 7, 03205 Calau